Gartenhaus Teil II 16.03.2019

16.03.2019

Mitte Februar habe ich zwei Wochen, in denen das Wetter ungewöhnlich schön und mit bis zu 19 Grad auch angenehm warm war, genutzt, um das Fundament für unser Gartenhaus herzustellen.

Durch den Fels ging es nur langsam voran (Quelle: S.Stein)

Nachdem ich nochmals Maß genommen hatte, stellte sich heraus, dass die Baugrube noch um ca. 50cm erweitert werden musste. Das mag jetzt erst einmal harmlos klingen, bedeutet jedoch, auf einer Breite von rund 3,5 Metern 50cm tiefer in den Fels zu gehen (mit einer Spitzhacke aufzubrechen und abzutragen). Zwar ist der Fels schon relativ brüchig, doch ich kam nicht umhin, die losgebrochenen Felsstücke per Hand in Eimer zu füllen, aus der Grube zu tragen und sie dann per Schubkarre zu entsorgen. Das hatte so ein bisschen etwas von Sträflingsarbeit in einem Steinbruch. Fehlte nur noch die Fußfessel.

Der Fundamentboden ist nun eben und wurde mit der Rüttelplatte verdichtet (Quelle: S.Stein)

Anschließend habe ich die Grube mit rund drei Kubikmeter Grauwacke nivelliert und dann verdichtet. Bei unserem Gartenlandschaftsbaubetrieb vor Ort habe ich mir dazu für einen halben Tag eine Rüttelplatte geliehen.  Der Schalungsbau mit 15mm OSB-Platten ging dann relativ zügig vonstatten. Anschließend noch die 6mm Bewehrungsmatten mit der Flex zurechtgeschnitten und eingehängt, dann konnte es eigentlich auch schon losgehen.

Den nötigen Zement gab´s im Baumarkt, den Kies in 0-32er Körnung habe ich in vier Etappen a 1,25 Tonnen bei unserem GaLaBau Betrieb gekauft und mit dem Hänger auf´s Grunstück gebracht. Das Aufladen ging schnell, das Abladen auf dem Grundstück per Schüppe eher nicht…

Die Hälfte ist geschafft ! (Quelle: S.Stein)

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, konnte ich zwar die Mischmaschiene direkt in Fundamentnähe aufbauen, jedoch war für größere Mengen Kies, Zement und Wasser dort kein Lagerplatz. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als das Material mit der Schubkarre über das Grundstück den Hang hinunter zu befördern. Insgesamt habe ich dann in mehreren Etappen rund 6,5 Kubikmeter Beton hergestellt und verarbeitet.  Jetzt hoffe ich nur, dass ich die empfohlene Mischung von 1:4 halbwegs getroffen habe und der Beton tragfähig aushärtet. Das Gartenhaus wird er in jedem Fall tragen, da mache ich mir keine Sorgen. Allerdings muss ich noch den Hang rund um das Gartenhaus abfangen und ein Teil des Fundaments soll für die 24,5er Schalungssteine als Fundament herhalten. Und da wäre ein tragfähiges Fundament schon von Vorteil. Das ganze lasse ich nun gut drei Wochen aushärten (von trocknen kann man  – nachdem sich das Wetter aktuell wieder in ein feucht-kaltes Februarwetter verwandelt hat – wohl nicht reden). Nach unserem Rennradurlaub geht es dann mit dem Mauern der Hangabsicherung weiter.

 

 

 

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